Bohnsdorfer- Verkehrsgeschichten in Wort und Bild

                                            Probleme und Lösungen

Durch den ständig wachsenden Verkehr werden die Straßen im Siedlungsgebiet auch speziell durch den Schwerlasttransport zum Teil bedingt durch vielfache Umleitungen, aber auch als erkannten Schleichweg, überproportional belastet.
Die Dahmestraße wurde 2007 zwar mit einer neuen Betumendecke versehen, wurde deutlich mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h beschildert und gekennzeichnet, was aber durch die Verkehrsteilnehmer wenig Beachtung findet.
Erbetene Geschwindigkeitskontrollen werden kaum durchgeführt, so dass vermutlich in absehbarer Zeit die Straße wieder repariert werden muss.

Was können und sollten wir tun?

Spätestens seit der Informationsveranstaltung vom 12.09.2006 in der Kulturküche Bohnsdorf zu den
-Straßenausbaubeitragskosten-
ist vielen Teilnehmern an dieser Veranstaltung klargeworden, was auf uns zukommen kann und welche Möglichkeiten für die Betroffenen bestehen, aus den uns zur Veranstaltung genannten Staatlichen Unzulänglichkeiten, eventuell eine Entlastung zu erfahren.

Es wäre nicht hinnehmbar, dass die Anlieger für die zwischenzeitlich in der Dahmestraße durchgeführten umfangreichen Beseitigungen von Schäden zur Kasse gebeten werden, die durch unverantwortliche Schwerlastumleitungen über eine dafür nicht ausgelegte Straßendecke entstanden sind und auch weiterhin wieder entstehen werden. Das trifft natürlich für alle zusätzlich belasteten Straßen in Bohnsdorf zu. Trotz der vom Autor mit dem Bezirksstadtrat vereinbarten und nun auch durchgeführten weiteren Fahrbahnmarkierung mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kmh, halten sich nur wenige Verkehrsteilnehmer daran, wobei ja die neue Betumendecke, wie schon bemerkt, noch zum schnellfahren verleitet

Es wird auch unumgänglich werden, bei einer notwendigen Rechtsklärung eine Anwaltliche und möglichtst gemeinschaftliche Vertretung zu organisieren.

Genannt wurden zwei Möglichkeiten:

1.Verpflichtung eines freien Rechtsanwaltes

2.Rechtsvertretung durch die Anwälte des VMEG
( Vermutlich kostengünstiger ) 


Anlässlich oben genannter Informationsveranstaltung wurden auch Möglichkeiten der gesamten Ortsentlastung vom Durchgangsverkehr angedeutet.
Mit der vom Verein "Bürger für Bohnsdorf e.V." am 14. Juni 2007 durchgeführten öffentlichen Diskussion zum Thema, wude vom Senat erklärt, dass die nachfolgend genannte Variante perspektivisch durchgesetzt werden soll. Dazu liegt eine Studie zur Lösung des Durchfahrtsproblems im Ort generell vor. Hier nun die vertretbare Variante zur Information, die die tatsächlich den Durchgangsverkehr auf die normale Anliegerbewegung zurückführen würde.

 Übersicht mit freundlicher Genehmigung von Google


Wir vertreten die Ansicht, dass sich die Bohnsdorfer Bevölkerung für eine diesbezügliche Lösung weiterhin bis zur Umsetzung stark machen sollte. Wie von der Senatsverwaltung mitgeteilt wurde, ist diese Baumaßnahme ab dem Jahre 2010 angedacht.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Forderung der hochverschuldeten Hauptstadt nach Finanzhilfen aus dem Bundesetat zurückgewiesen. Deshalb werden natürlich mit Nachdruck Einnahmequellen beim Volk ausfindig gemacht.
Da sollten wir unvermindert wachsam bleiben.

Zwischenzeitlich schreiben wir nun schon das Jahr 2013. Bisher wurde der Autobahnanschluss Glienicker Weg fertiggestellt aber am dargestellten Problem hat sich bis heute nichts verändert. Im Gegenteil, die Belastung der Dahmestraße hat sich weiter erhöht. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kmh wird speziell im Berufsverkehr
in den Zeiten von 5-7 Uhr und von 15 - 18 Uhr von vielen Fahrzeugfahrern mißachtet. Alibikontrollen durch die Verkehrspolizei wurden zwar in großen Zeitabständen durchgeführt, dies aber in den verkehrsruhigen  Zeiten zwischen 9 Uhr und 11 Uhr mit mäßigem Erfolg.